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aktionen

mit der kampagne "bitter sehr, schießen sie auf den zionisten" wollen wir über die geschichte des nahostkonfliktes informieren und erläutern, dass eine uneingeschränkte solidarität mit israel durchaus sinn macht.*zu dem erscheint ein nahostreader und ein selbstdarstellungsflyer*zu den weiteren vorhaben unsere gruppe zähen u.a. die veranstaltung eines electropunk-konzis*vorträge zum themenfeld "antisemitismus"*zwei workshops wollen wir zunächst anbieten, "Israels Geschichte" & "mia und das neue deutschlandFeeling"*des weiteren ist ein kleine emo-/hardcore zeitschrift für altötting & mühldorf geplant*

 

1.2.07 10:36, kommentieren

seid ihr autonom?

Wenn ihr zu den nonconformist gehören wollte

testet ob ihr wirklich autonome seid oder doch nur mitläuferInnen... http://quizfarm.com/test.php?q_id=98314

 

2.2.07 09:46, kommentieren


*positionspapier antideutscher gruppen zu den g8protesten* Unter dem Leitmotiv „Wachstum und Verantwortung“ findet vom 6. bis zum 8. Juni im Ostseestädtchen Heiligendamm der Deutschlandgipfel der G8 (Gruppe der 7 mächtigsten Industriestaaten plus Russland) statt. Wenn derart hochkarätige Worthülsen – die wahrscheinlich gleich einer ganzen Heerschar von PR-Beratern ihre traurige Existenz als Megakreative sichern – auf die Öffentlichkeit losgelassen werden, dann ist den meisten klar: Propaganda ist im Spiel. Welche tatsächliche politische Bedeutung die Zusammenkunft der G8 besitzt, darüber ist sich wahrscheinlich nicht einmal der enge Kreis der Eingeladenen im Klaren. Ob die G8-Gipfel höher zu bewerten sind, als die Rolle der Weltbank oder der Welthandelsorganisation (WTO) im globalen Kapitalismus scheint fragwürdig; ebenso wie eine linke Agitation, die behauptet, hinter dem Anspruch der Regierungschefs, drängende Weltprobleme lösen zu wollen, verberge sich einfach nur eine „Lüge“.

Nicht weil die Gruppe der Acht die „Spinne im Netz“ ist, oder die „Schaltzentrale“ des „Raubtierkapitalismus“, sondern weil die G8-Gipfel als Form begriffen werden müssen, in der sich die kapitalistische Gesellschaft im Politischen reflektiert, rufen wir zum unversöhnlichen Akt der Negation auf. Eine solche politische Praxis zielt nicht auf die „One Family“ der Betrogenen und Enttäuschten, sondern auf die Möglichkeit, den Skandal Kapitalismus in seiner Totalität in den Fokus der Kritik zu rücken: Seine Strukturen in Institutionen und Köpfen zu kritisieren und daraus eine Perspektive jenseits von Herrschaft, Gewalt, Verdrängung und Ausbeutung zu entwickeln. weiter*

 

2.2.07 10:04, kommentieren

...alle jahre wieder...


alle Jahre wieder...

für die Linksnationalisten, antiimperialistischen Anarchisten manch verwirrten Antifa sind die jährlichen AntiSiko-Proteste wie weiße W

eihnachten und Ostern dazu. Voller Freude packen sie ihre Fahnen ein, um anschließend mit ihnen auf der Demo herumzuwedeln und um gleichzeitig die hübschen Mädels/Jungs (mit Palituch versteht sich) mächtig zu beeindrucken. Aber bei den Flaggen handelt es sich nicht etwa um die der Antifa sondern einige Antiimperialisten (antiimps*) sind stolze Besitzer einer Irak-, Palästina- oder/und Syrien-Fahne. Stellt sich die Frage, ob dieses Jahr nicht die Beschaffung einer Iran-Fahne angebracht wäre, denn als Antiimp ist es durchaus äußerst wichtig sich mit islamfaschistischen Regimen zu solidarisieren, besonders wenn diese die Shoa (den Mord an Mio. von JüdInnen) leugnen und zur Vernichtung Israels aufrufen. Des Weiteren richtet sich die diesjährige Demo gegen einen drohenden Iran-Krieg. Einige der Demonstrationsteilnehmer solidarisieren sich aber auch mit dem irakischen Widerstand (Mahdi-Armee, Al-Qaida, siehe bild*) [sic!].

Angeblich sind Nationalfahnen vom Antisiko-Bündnis nicht gestattet, was würde wohl passieren wenn eine GenossIn mit Israel-Fahne auftauchen würde?

Die örtliche Antifa Altötting::Mühldorf und die A-I-W (autonome initiative waldkraiburg, anarchistInnen) entschlossen sich auf ihrem letzten Treffen für den Besuch der AntiSiko-Demo und damit für die Unterstützung des Demobündnisses....
...weiter

 

Jewish Myspace Stuff

2 Kommentare 2.2.07 12:10, kommentieren

solikonzi für die mühldorfer antifa

Zeigt euch solidarisch mit dem antifaschistischen Widerstand! Geht auf das Solikonzi und unterstützt damit die Arbeit der Autonomen Antifa Altötting::Mühldorf!

1 Kommentar 24.2.07 15:55, kommentieren

antifa in aktion*

 

Am gestrigen Donnerstag (08.02) fand die Jahreshauptversammlung der NPD Altötting/Mühldorf im Mühldorfer Gasthaus „Schwaigerkeller“ am Stadtberg statt. Da die lokale Antifa  relativ kurzfristig vom Veranstaltungsort erfuhr, es aber dennoch klar war, dass wir es nicht zulassen würden, dass sich die NPD ungestört mitten in Mühldorf trifft, versammelten sich ca. 30 Jugendliche am Mühldorfer Bahnhof wo zufälligerweise ein Infostand einer jungen Antifaschistin angemeldet war. Dort wurde sich noch kurz über die Mühldorfer Naziszene informiert und ausgetauscht.
Dannach haben sich die AntifaschistInnen nach und nach zu einem „Feierabendbier“ in den Schwaigerkeller aufgemacht. Dort ließen sich ab und an mal ein paar grimmig dreinschauende Nazis blicken. Es waren circa 15-20 NPD Mitglieder zur Jahreshauptversammlung gekommen, teilweise sogar aus Nachbarlandkreisen. Ein wirklich erbärmlicher Haufen, der sich da im Nebenraum verschanzte. Die Anfangs ignorant gegenüber unseren Argumenten gewesene Wirtin wurde nachdem immer mehr Antifaschisten in ihren Gasthof drängten doch noch zum Einlenken bewegt. Sie sagte, es würde keine Versammlung der NPD mehr im Schwaigerkeller geben. Pech für die Nazis. Diese hatten schon bis zum Ende des Jahres ihre monatlichen Termine dort gebucht.
Eine besondere Rolle kommt wie immer auch der Polizei und dem StaatsSchutz zu gute. Nachdem bekannt wurde, wo sich die Nazis treffen wollte die Antifa eine Spontankundgebung vorm Schwaigerkeller anmelden. Dies wurde unter fadenscheinigen Begründungen abgelehnt. Des weiteren sollte den Antifaschisten verboten werden sich von dem Infostand zu entfernen. Der Infostand wurde als Kundgebung ausgelegt obwohl er nie dafür angemeldet noch gedacht war. Es ist nun mal nichts ungewöhnliches, dass sich Jugendliche auf ein Bier am Bahnhof treffen. Als dann schon einige AntifaschistInnen sich im Schwaigerkeller befanden, wurde der Eingang des Gasthofes durch einen Streifenwagen versperrt und den Leuten wurde der Zutritt zur Gaststätte verwehrt, worüber die umsatzfreudige Wirtin mehr als verärgert war.
Der Polizei und vor allem einem gewissen süßen Staatsschützer sei noch zu sagen, dass sie erstmal ihre eigenen Gesetze lernen sollten hinsichtlich Bewegungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und Gewerbefreiheit.

24.2.07 16:01, kommentieren